Broker-Pfad (Jahr-für-Jahr simuliert): ETF wächst brutto mit der eingegebenen Rendite. Jedes Jahr wird die Vorabpauschale berechnet (Basiszins 2026: 3,20 %, davon 70 % angesetzt, gedeckelt auf die tatsächliche Wertsteigerung) und mit 30 % Teilfreistellung + Sparerpauschbetrag + 25 % Abgeltungsteuer/5,5 % Soli (+ Kirchensteuer falls gewählt) sofort aus dem Depot versteuert. Zusätzlich wird alle 5 Jahre eine Umschichtung von 50 % der Position angenommen — jede Umschichtung realisiert die Hälfte des bis dahin aufgelaufenen Gewinns, löst sofort Steuer aus und kostet zusätzlich 0,25 % Handelsgebühr (neu ab 1.7.2026 wegen EU-weitem PFOF-Verbot, Art. 39a MiFIR-Reform).
Versicherungsmantel-Pfad: Der Fonds wächst mit der VOLLEN Rendite — gleicher ETF wie beim Broker. Die Kosten mindern nicht die Rendite, sondern werden als Prozentsatz JEDER Einzahlung abgezogen, bevor sie investiert wird: 1 % Verwaltungskosten über die gesamte Laufzeit + zusätzlich 1 % Abschlusskosten in den ersten 5 Vertragsjahren, plus 36 €/Jahr Fixgebühr (Werte orientiert an recherchierter Nettopolice-Kostenstruktur). Interne Umschichtungen sind steuerneutral. Bei Auszahlung, wenn Vertragslaufzeit ≥12 Jahre UND Alter ≥62 (12/62-Regel): 15 % Teilfreistellung + Halbeinkünfteverfahren — effektiv nur 42,5 % des Gewinns steuerpflichtig.
Warum überhaupt Nettopolice statt Bruttopolice? Eine Nettopolice hat keine im Beitrag versteckte Abschlussprovision — der Berater wird separat per Honorar bezahlt, wodurch mehr vom eingezahlten Geld investiert wird.
Wichtig: Vereinfachte Modellrechnung zur Orientierung, keine Steuer- oder Anlageberatung. Reale Verträge unterscheiden sich in Kosten, Klauseln und Flexibilität — das ersetzt kein persönliches Gespräch.